WAS DRIN IST : Schlachtabfälle für die Mieze

Hühnchen in Soße, Wellness-Menüs mit Lachs oder Garnelen – das Futterangebot ist riesig. Doch die Verpackungsangaben lassen die Käufer ratlos zurück. Wer weiß schon, dass sich hinter „Rohasche“ Mineralstoffe verbergen und „Rohfasern“ Ballaststoffe sind? Auch welches Fleisch verarbeitet worden ist, erfährt man nur zum Teil. So reicht für ein Katzenessen „mit Huhn“, dass die Nahrung vier Prozent Hühnerfleisch enthält. Fester Bestandteil des Futters sind „tierische Nebenerzeugnisse“: Schlachtabfälle wie Innereien oder Fleischmehl aus Knochen. Das Fleisch, so beteuern die Hersteller, sei gesundheitlich einwandfrei. Tiermehl aus Kadavern oder aus BSE-Risikomaterial wie Gehirn oder Rückenmark ist tabu. hej

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