Wirtschaft : Was sich ab 2005 ändert

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Rentner müssen sich in den kommenden Jahren auf einen langsameren Anstieg ihrer Alterseinkünfte einstellen. 2005 tritt die nächste Rentenreform in Kraft, die den Nachhaltigkeitsfaktor beinhaltet. Steigt die Zahl der Rentner im Verhältnis zu den Beitragszahlern, so wirkt sich das bremsend aus. Der Faktor entwickelt seine dämpfende Wirkung auch dann, wenn die Situation am Arbeitsmarkt schlecht ist und die Zahl der Erwerbstätigen sinkt.

Bis 2030 soll dadurch der Rentenbeitrag von derzeit 19,5 nicht über 22 Prozent steigen. Das Rentenniveau sinkt langfristig. Eine Sicherungsklausel soll ein Mindestniveau der Altersbezüge garantieren. Für diese Berechnungen wird ein fiktiver „Eckrentner“ zugrunde gelegt, der 45 Jahre lang Durchschnittsbeiträge eingezahlt hat. Zieht man von dessen Bruttorente Sozialabgaben und Vorsorgeaufwendungen ab, erhält man das Rentenniveau, das bis 2030 nicht unter 43 Prozent sinken soll. Heute liegt es bei 53 Prozent. Ein monatlicher Mindestbetrag ist den Senioren so aber nicht garantiert.

Schrittweise wird die Altersgrenze, ab der Arbeitslose und Beschäftigte in Altersteilzeit vorzeitig in Rente gehen können, erhöht – von derzeit 60 auf 63 Jahre. Außerdem steigern Schul und Hochschulzeiten ab 2009 nicht mehr die Rente. ce

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