Wirtschaft : Washington signalisiert Dialogbereitschaft

BRÜSSEL (AFP).Die USA sind nach Darstellung der EU-Kommission zu einer wissenschaftlichen Diskussion über mögliche Gesundheitsgefahren durch hormonbehandeltes Rindfleisch bereit.Das habe US-Landwirtschaftsminister Dan Glickmann dem österreichischen EU-Agrarkommissar Franz Fischler am Donnerstag bei einem Gespräch in Dublin zugesichert, berichtete ein Kommissionssprecher.Hintergrund ist ein schwerer Handelskonflikt um das seit fast elf Jahren bestehende EU-Einfuhrverbot für Hormonfleisch aus den USA und Kanada.Washington versucht derzeit vor der Welthandelsorganisation (WTO) Strafzölle auf europäische Produkte im Wert von 202 Mill.Dollar (rund 370 Mill.DM) jährlich durchzusetzen.In dieser Frage gab es offenbar in Dublin keine Annäherung.Die WTO hatte Brüssel aufgefordert, wissenschaftliche Belege für eine Gesundheitsgefährdung durch Mast-Hormone vorzulegen oder das Importverbot aufzuheben.Die von der EU in Auftrag gegebenen Studien sind indessen noch nicht fertig.

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