Wirtschaft : Wasser ist nicht gleich Wasser

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Die Deutschen trinken immer mehr Wasser. Gab sich der Durchschnittsbürger vor zehn Jahren noch mit 97 Litern Mineral und Tafelwasser zufrieden, schluckte er im vorigen Jahr 134 Liter. Trotz steigender Nachfrage sanken die Durchschnittspreise. 2001 zahlten Supermarktkunden 36,1 Cent pro Liter, im Frühjahr 2004 fast fünf Cent weniger, berichtet die Wirtschaftsvereinigung alkoholfreie Getränke. Billige Handelsmarken drückten die Preise. Andererseits gelang es vor allem französischen Markenherstellern, stilles Mineralwasser wie Evian, Vittel oder Volvic in Deutschland erfolgreich als Wellnessgetränk zu vermarkten. Dafür zahlen Kunden bis zum Doppelten des Durchschnittspreises. avi

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