Wirtschaft : Weberbank Berlin: Auf dem richtigen Weg

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Rund 95 Prozent des Kapitals der Weberbank Berlin Industriebank KGaA hält die Landesbank Berlin. Damit ist die Weberbank Teil des Konzerns der Bankgesellschaft, doch diesen Aspekt mochte Christian Grün, Sprecher der Geschäftsleitung und Mitinhaber der Bank, bei der Vorlage der Bilanz 2000 am Montag nicht in den Vordergrund stellen. Das Institut ist erfolgreich. Woran misst man den Erfolg einer Privatbank, die sich auf die Vermögensverwaltung spezialisiert hat? Grün tat es mit dem Hinweis: "Wir haben im vergangenen Jahr rund 1000 Kunden im Vermögensanlagebereich von mehr als 200 000 Mark hinzugewonnen. Wesentlichen Anteil daran hatte die Fondsgestützte Vermögensverwaltung. Für die Bankgesellschaft dürfte mehr die Dividende von 25 Prozent und der Bilanzgewinn von 85,3 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2000 zählen. Doch dieser verdient eine genauere Betrachtung. Er setzt sich aus drei Teilbeträgen zusammen. So enthält er 56,8 Millionen Euro, die auf einer Einzahlung der Kommanditaktionäre beruhen, und die wieder ausgeschüttet werden. Die Einlage wurde getätigt, um vor steuerlichen Änderungen (EK 45) einen Körperschaftssteuererstattungsanspruch gegenüber dem Finanzamt in Höhe von 15,5 Millionen Euro geltend machen zu können. Den Rückgang beim operativen Ergebnis von 18 auf 13 Millionen Euro erklärte Grün mit dem sehr hohen Ergebnis im Jahr 1999. Damals feierte die Bank ihr 50 -jähriges Jubiläum und man wollte offenbar besonders gute Zahlen ausweisen. Zudem seinen umfangreiche Investitionen in die EDV und hier speziell in den beabsichtigten Internet-Auftritt getätigt worden. Er soll im zweiten Halbjahr starten.

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