• Wegen Warnstreiks eingeschränkte Postdienstleistungen Gewerkschaft Verdi fordert verhandlungsfähiges Angebot

Wirtschaft : Wegen Warnstreiks eingeschränkte Postdienstleistungen Gewerkschaft Verdi fordert verhandlungsfähiges Angebot

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Berlin (dpa). Bei der Deutschen Post drohen von diesem Dienstag an bundesweite Warnstreiks. Die Gewerkschaft Verdi will damit ihre Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt für die Postangestellten untermauern. Durch die Warnstreiks werde es Einschränkungen bei den Postdienstleistungen geben, kündigte die Gewerkschaft an. Sollte es in den Verhandlungen in der kommenden Woche nicht zu einem Durchbruch kommen, müsse sich Deutschland auf einen langen Poststreik einrichten, sagte das Verdi-Vorstandsmitglied Rolf Büttner der Nachrichtenagentur dpa.

Von Dienstag an will die Gewerkschaft mit ersten Warnstreiks beginnen und dann schrittweise den Druck erhöhen. Betroffen von den Streiks sollen auch der Speditions- und Logistikbereich und Kurier- und Expressdienste der Post sein. Auch hier würde die schleppende Verhandlungstaktik der Arbeitgeberseite zu Warnstreiks führen. Verdi erwarte spätestens bis zum Montag kommender Woche ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber. Bisher habe es zwei Verhandlungsrunden, aber noch kein Angebot gegeben.

Post-Chef Klaus Zumwinkel habe zwar vor kurzem einen schnellen Abschluss in Aussicht gestellt, doch bisher habe man sich nicht einmal auf die Rahmenbedingungen einigen können, hieß es bei Verdi. Zu Beginn der kommenden Woche sind weitere Verhandlungen geplant. Am Donnerstag der kommenden Woche hält die Post in Köln ihre Hauptversammlung ab. Da werde sich dann auch zeigen, dass die Post ein kerngesundes Unternehmen sei, sagte Büttner.

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