Wirtschaft : Weihnachtsgeschäft: Spiele: Spiel: Fusionitis im Wohnzimmer

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Beneiden Sie Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp? Dann ist eine Partie "Acquire" (Verlag Hasbro) genau das Richtige. Denn bei diesem neu aufgelegten Klassiker der Wirtschaftsspiele können zwei bis sechs ambitionierte Wohnzimmermanager hemmungslos Konzerne fusionieren. Sie müssen dabei nicht einmal von einem Zusammenschluss unter Gleichen faseln. Am Spielbrett herrscht Ehrlichkeit. Hier fressen die Großen die Kleinen und feindliche Übernahmen sind das Mittel der Wahl. Echten Reibach machen wie im richtigen Leben nur die Großaktionäre. Gespür und Glück beim Aktienkauf sind aber nicht alles. Manchmal legt einem das Schicksal den strategischen Spielstein in die Hände, der eine entscheidende Fusion ermöglicht oder sie verhindert. Wohl dem, der in diesem Augenblick seine Macht erkennt! Für 80 Mark ist "Acquire" ein teurer Spass, der echte Visionäre gut eine Stunde beschäftigt.

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