Wirtschaft : Weiter starkes Wachstum erwartet

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Die Eckert & Ziegler AG konnte ihren Umsatz 1999 auf 9,9 Millionen Euro steigern - ein Zuwachs von 482 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist mit 1,2 Millionen Euro sehr gut", sagte Gerald Pohland, Vorstandsmitglied des Spezialisten für schwach radioaktive Medizinprodukte, auf der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch. Die Berliner beschäftigen weltweit 150 Menschen und wollen die Zahl innerhalb von drei Jahren verdoppeln. Mit der amerikanischen Isotope Products Laboratories Inc hat Eckert & Ziegler 1999 ein Unternehmen auf seinem wichtigsten Markt übernommen, das zudem profitabel arbeitet. Seit 1994 verfügen die Berliner bereits über eine Tochtergesellschaft in Prag.

Für die nächsten Jahre erwartet Andreas Eckert, Vorstandsvorsitzender und Mitbegründer des Unternehmens, ein anhaltend starkes Wachstum. 2003 sei nach konservativen Schätzungen mit 54 Millionen Euro zu rechnen. Besonders bei der Behandlung von Krebs- und Gefäßkrankheiten biete das Unternehmen kostengünstige Produkte. Mit schwach radioaktiven Stoffen können Tumore lokal bekämpft werden ohne die Nebenwirkungen, wie sie bei einem chirurgischen Eingriff oder einer Chemotherapie auftreten. Gerade der Markt für Augentherapie werde stark wachsen. 2003 erwartet das Unternehmen allein aus diesen Produkten einen Umsatzbeitrag von 37,3 Millionen Euro.

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