Wirtschaft : Weltmarkt: Schweizer Franken

mo

In Krisenzeiten erweist sich der Schweizer Franken als klassische Fluchtwährung. Nicht die Renditen locken die Anleger in die Schweiz, wohl aber das subjektive Gefühl, dort in Sicherheit zu sein. Das zeigte sich deutlich nach dem 11. September. Der Franken legte gegenüber dem Euro innerhalb weniger Tage um über fünf Prozent zu. Die Schweizer Notenbank sah sich gezwungen, durch eine deutliche Zinssenkung um einen Prozentpunkt auf 2,25 Prozent der Kapitalzuflucht gegenzusteuern. Denn ein teurer Franken ist nicht im Interesse der Schweiz. Jeder zweite Franken wird mit Exporten verdient; insbesondere nach Deutschland. Am Montag hielten sich die Kursschwankungen in Grenzen. Die Vergeltungsschläge, sagt Alexander Kobler, Volkswirt bei der UBS, habe der Handel bereits vorweggenommen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben