Wirtschaft : Wenige Deutsche haben viel Geld Studie: Großes Gefälle bei Vermögen

NAME

Berlin (dpa). Bei der Verteilung des Vermögens gibt es in Deutschland weiterhin riesige Unterschiede. Nach einer am Montag vorgestellten Studie im Auftrag der gewerkschaftseigenen Hans-Böckler-Stiftung verfügt der Durchschnittshaushalt über ein Vermögen von rund 111100 Euro. Dabei liegt der Durchschnittsbesitz eines West-Haushaltes mit 126 400 Euro mehr als doppelt so hoch wie in den neuen Ländern (44 200 Euro). Die meisten Familien sind allerdings stark von diesen Durchschnittswerten entfernt: Etwa zwei Drittel aller Haushalte haben nur ein geringes oder überhaupt kein Vermögen. Grundlage für die Studie, die vom Baseler Prognos-Institut erstellt wurde, waren Zahlen aus dem Jahr 1998. Das Nettovermögen aller deutschen Privathaushalte betrug demnach 4,2 Billionen Euro. Die „oberen zehn Prozent“ der 36,8 Millionen Haushalte verfügten dabei durchschnittlich über 295 000 Euro, die unteren zehn Prozent über überhaupt kein Vermögen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben