Wirtschaft : Weniger Bankfilialen in Deutschland

Frankfurt/Main - Bank- und Sparkassenkunden können ihre Geldangelegenheiten in immer weniger Filialen erledigen: Auch im vergangenen Jahr nahm die Zahl der Zweigstellen von Kreditinstituten in Deutschland weiter ab, wie die Bundesbank am Mittwoch mitteilte. Demnach schlossen Banken und Sparkassen 2011 unterm Strich 464 Filialen, was einer Verringerung um 1,2 Prozent entsprach, auf insgesamt 37 719 Geschäftsstellen. Bereits seit Jahren nimmt die Zahl der Zweigstellen ab, die für Kreditinstitute neben Personalkosten und Informationstechnologie ein großer Kostenblock sind. Sparkassen schlossen im vergangenen Jahr insgesamt 215 Filialen, wie aus der Statistik hervorgeht. Bei Großbanken wie der Deutschen Bank oder der Commerzbank schrumpfte das Netz demnach um 120 Zweigstellen, bei den Genossenschaftsbanken um 108 Filialen. Sparkassen und Landesbanken haben laut Bundesbank dennoch mit 13 273 Niederlassungen immer noch das größte Netz, gefolgt von den Genossenschaftsbanken mit 11 949 Filialen und den Kreditbanken mit 10 752 Zweigstellen. AFP

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