Wirtschaft : Weniger Existenzgründer in Ostdeutschland

KÖLN .Die Zahl der Existenzgründer in Ostdeutschland ist seit 1991 deutlich geschrumpft und hat 1998 mit 143 000 einen neuen Tiefstand erreicht."Die Zeiten des Gründungsbooms, der die ostdeutschen Länder direkt nach der Vereinigung erfaßte, sind längst vorbei", berichtete das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Mittwoch in Köln.Die Zahl der Neugründungen in Ostdeutschland sank laut IW von 1992 bis 1997 um gut ein Drittel auf 150 000.Gleichzeitig meldeten jedoch zwischen 120 000 und 130 000 Firmen jedes Jahr ihr Gewerbe ab.1998 habe sich die Gründerszene aber konsolidiert, berichtete das IW, wobei es sich auf Schätzungen der Auskunftei Creditreform bezog."Per saldo wurden 1998 rund 24 000 neue Unternehmen registriert, etwa so viele wie im Jahr zuvor." Die Stabilisierung sei darauf zurückzuführen, daß weniger Unternehmen aus dem Markt ausgeschieden seien, weiter gesunken sei dagegen die Zahl der Gewerbeanmeldungen.

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