Wirtschaft : Weniger Geld für BMW-Werk in Leipzig

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(dpa). Der Automobilhersteller BMW kann nach einer Entscheidung der EUKommission sein Werk in Leipzig mit einer staatlichen Förderung von 363 Millionen Euro bauen – 55 Millionen Euro weniger als bisher geplant. Die Wettbewerbshüter kürzten am Mittwoch in Brüssel die beantragte Subvention, da dieser Betrag mit dem EU-Recht nicht vereinbar sei. BMW will in das Werk rund 1,2 Milliarden Euro investieren. Der Konzern kündigte in München an, die Begründung für die Entscheidung der EU-Kommission genau zu überprüfen. Die Kommission hatte den Fall acht Monate lang untersucht. EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti kam zu dem Schluss, dass die Beihilfe notwendig war, um BMW zu der Investition in Leipzig zu ermuntern. Nach dem EU-Recht sind die staatlichen Zuschüsse dann erlaubt, wenn der Investor nachweisen kann, dass ein Standort außerhalb der EU attraktiver wäre.

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