Wirtschaft : Weniger Mitarbeiter

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Die Zahl der Beschäftigten in der Tabakindustrie in Deutschland ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts von 19 000 im Jahr 1991 auf 11 000 im Jahr 2003 zurückgegangen. Ihre volkswirtschaftliche Bedeutung hat die Branche jedoch konstant gehalten : Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt lag 1991 und 2003 bei 0,1 Prozent . Die Bruttowertschöpfung der deutschen Tabakverarbeitung lag ohne Tabaksteuer, aber vor Abzug von Abschreibungen, der übrigen Steuern und Löhne 2003 bei zwei Milliarden Euro. In Deutschland gibt es 389 Markenvarianten von Zigaretten. 2004 wurden 111 Milliarden Zigaretten für Deutschland produziert und 103 Milliarden exportiert.

STANDORT BERLIN

Der Zigarettenhersteller Reemtsma hat 550 Mitarbeiter in Berlin. Das Werk produziert jährlich 25 Milliarden Zigaretten für den deutschen Markt. Die Erhöhung der Tabaksteuer bedeute für das Unternehmen einen „erheblichen substanziellen Absatzrückgang, mit dem wir zu kämpfen haben“, sagt Sprecher Lars Großkurth. 80 Arbeitsplätze seien im vergangenen Jahr am Standort Berlin abgebaut worden. Philip Morris produziert in Berlin-Neukölln seit 1972 Zigaretten. Derzeit stopfen 1100 Mitarbeiter dort rund 60 Milliarden Zigaretten im Jahr. Bis heute hat das Unternehmen 860 Millionen Euro in den Standort investiert . Damit wurde das Werk zu einer der modernsten Anlagen, die das Unternehmen derzeit auf der Welt betreibt. Die Zahl der Beschäftigten sei in den vergangenen Jahren konstant geblieben, heißt es bei Philip Morris. aha

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