Wirtschaft : Weniger Urlaubsflüge ins Ausland

Von deutschen Flughäfen sind im vergangenen Jahr weniger Passagiere ins Ausland gestartet. Dabei mussten vor allem die klassischen Urlaubsländer wie Spanien zum Teil deutliche Verluste hinnehmen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse (ITB) mitteilte, flogen 48,6 Millionen Menschen von Deutschland aus ins Ausland, 1,5 Prozent weniger als noch im Jahr 2000.

Bei klassischen Urlaubsländern in Südeuropa lag das Minus teilweise deutlich über dem Durchschnitt: Nach Spanien als wichtigstem Ziel wollten nur noch 8,8 Millionen Menschen, 2,6 Prozent weniger als noch im Jahr 2000. Besonders krass war dabei der Einbruch mit 8,5 Prozent für die Balearen, auf die nur noch 3,5 Millionen Urlauber flogen. Auch Griechenland, Malta und Zypern verzeichneten Einbußen. Dagegen flogen in die Türkei fast 15 Prozent mehr Menschen, insgesamt waren es 4,3 Millionen.

Ein halbes Jahr nach den Terroranschlägen in den USA kann nach Einschätzung der Lufthansa noch nicht von einem Ende der Luftfahrtkrise gesprochen werden. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende und designierte Konzernchef Wolfgang Mayrhuber sagte, die Rückkehr zum alten Wachstumspfad werde die Lufthansa Schritt für Schritt einleiten. Ein Lufthansa-Sprecher ergänzte, dass im ersten Quartal ein Umsatzrückgang von etwa 250 Millionen Euro im Geschäftsfeld Passage zu erwarten sei.

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