Wirtschaft : Wenn Telefonaktie, dann von Funknetzanbietern wie Telefonica, Mannesmann, Nokia oder Vivendi

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Der Verdrängungskampf auf dem Telekommuniaktionsmarkt in Europa wird auch in den kommenden Monaten die Branche in Atem halten. Die Analysten der Bank Hofmann sehen den Markt auch weiterhin stark in Bewegung. Während durch die Liberalisierung des Marktes die Gewinnmargen im Festnetzbereich immer geringer würden, biete der Datenkommuniaktions- und Mobilfunkmarkt noch enorme Wachstumsmöglichkeiten. Gut gerüstet für den europäischen Wettbewerb präsentieren sich dabei nach Meinung der Analysten Telefónica (Wertpapierkennnummer 850775), Vivendi (853950), Mannesmann (656000) und Nokia (870737). Generell gewinne die Telekommunikationsbranche an Attraktivität. Telefónica habe sich zum führenden Mobilfunkanbieter in Spanien und Südamerika gemausert. Auf den Internet-Zug sei das Unternehmen zwar erst spät aufgesprungen, jedoch habe Telefónica mit der Übernahme des spanischen Internetdienstleisters "Olé" die führende Marktposition sowohl in Spanien als auch Lateinamerika eingenommen. Auch beim größten privaten Mobilfunkanbieter Frankreichs Vivendi soll den Analysten zufolge der Multimedia-Bereich ausgebaut werden. Hier gebe es bereits eine Zusammenarbeit mit AOL und Bertelsmann.

Die Empfehlung der Mannesmann-Aktie begründen die Experten mit der europäischen Ausrichtung des Unternehmens. Durch die Übernahme der Telecom Italia durch Olivetti habe sich dem einstigen Montanriesen eine neue Perspektive eröffnet. Mannesmann hat von Olivetti die Anteile des italienischen Mobilfunkanbieters Omnitel und des Festnetzbetreibers Infostrada übernommen. Von der Entwicklung auf dem Mobilfunkmarkt würden zudem Gerätehersteller profitieren. Dabei überrasche Nokia nicht nur mit neuen, technisch führenden Geräten, sondern auch mit Lösungen für die Datenübertragung.

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