Wirtschaft : Wer leer ausgeht, darf klagen Gericht gibt Verbrauchern Recht

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(dpa). Wer auf Grund einer angeblichen Ziehung einen Gewinn verbindlich zugesagt, aber nicht ausbezahlt bekommt, kann das Geld gerichtlich einfordern. Eine entsprechende Vorschrift, die solche häufig per Post versandten Zusagen für rechtsgültig erklärt, ist nach einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) verfassungsgemäß. Der BGH gab einem Verbraucher Recht, dem per Post ein – nie ausbezahlter – angeblicher Gewinn von 9000 Mark (4600 Euro) ins Haus geflattert war. Absender des Briefes war ein Versandhandelsunternehmen aus Holland (Aktenzeichen: III ZR 106/03 vom 16. Oktober 2003).

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