Werbekampagne : Sei Berlin, sei Industrie

Die Werbekampagne „be Berlin“ will Berlin künftig stärker als Industriestandort präsentieren und weltweit vermarkten. Das sagten Melanie Bähr, Geschäftsführerin von Berlin Partner, und Senatssprecher Richard Meng am Mittwoch bei der Vorstellung des neuen Konzepts.

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Der Industrieblog www.berlindustrie.de soll ab 17. September Unternehmen vorstellen und vor allem junge Leute erreichen. Bekannte Blogger reden dann beispielsweise mit Berliner Industriellen und fotografieren Unternehmen.

Die Kampagne „Stadt der Chancen“ startet in diesem Monat und soll unter anderem Gründer und Unternehmen ermutigen, Berlin als Standort auszuwählen. Mit 44 000 Firmengründungen im vergangenen Jahr sei man bereits Gründerhauptstadt. Mit dem Projekt „Berlin Live“ sollen Veranstaltungen im Ausland mit Berlin-Bezug mit PR- und Marketingmaterial ausgestattet werden. Den Anfang macht eine Ausstellung des Goethe-Instituts ab 12. September in Washington. Vom allgemeinen Infopaket „Berlin Box“, das laut Bähr bisher über 1650 Mal weltweit verschickt wurde, wird es künftig Themen-Boxen zu unterschiedlichen Schwerpunkten wie Wirtschaft und Industrie geben.

Die Aktionen sollen an bisherige Projekte anknüpfen und Berlin als Stadt der Innovationen präsentieren. Seit vier Jahren wirbt „be Berlin“ im In- und Ausland für die Hauptstadt. Seither habe man Berlin international als Wirtschaftsstandort platzieren können, sagte Bähr. Eine Studie zeige: „Berlin wird nun auch als Wirtschafts- und Industriestandort wahrgenommen und nicht nur als Party- und Szenemetropole.“ Die Strategie zur Ansiedlung der Unternehmen sei europaweit führend. Jeweils drei Millionen Euro zahlt das Land in diesem und im kommenden Jahr für „be Berlin“. Voraussetzung dafür ist, dass die Kampagne zusätzlich private Geldgeber findet. Von denen kämen in diesem Jahr ebenfalls drei Millionen Euro. In den vergangenen vier Jahren bekam die Kampagne 15 Millionen Euro vom Land und 18 Millionen an privaten Mitteln.

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