Wirtschaft : Werbung für Metall-Rente

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Berlin (dr). IG Metall und der Arbeitgeberverband Gesamtmetall wollen die betriebliche Altersvorsorge, die Metall-Rente, voranbringen. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz räumten der IG-Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel und Gesamtmetallpräsident Martin Kannegiesser am Mittwoch in Berlin zwar Startschwierigkeiten ein, nun aber gelte es mit einer Informationsoffensive die Metall-Rente voranzubringen. Bisher hätten sich 117 Unternehmen mit 420000 Beschäftigten für Produkte der Versicherten-Potenzial von Metall-Rente entschieden. Weitere 140 Unternehmen mit einem Versicherten-Potenzial von 280000 Beschäftigten stünden kurz vor einem Abschluss. Mehrere große Unternehmen wie Daimler-Chrysler, Porsche und Ford hätten sich bereits für die Metall-Rente entschieden.

Die betriebliche Altersvorsorge wurde mit der Allianz als Konsortialführerin , der Victoria, dem BHW und der WestLB kreiert. Kannegiesser unterstrich, dass die Metall-Rente auch für kleine und mittlere Unternehmen attraktiv sei. Viele Betriebe hätten offenbar noch nicht erkannt, dass sie gesetzlich verpflichtet seien, ein Angebot zur betrieblichen Altersvorsorge zu machen. Gesamtmetall werde die Geschäftsleitungen mit Informationen über die Metall-Rente versorgen, die IG Metall die Betriebsräte. Zudem seien 60 Metall-Rentenberater eingestellt worden.

Zwickel hob die günstigen Konditionen der Metall-Rente hervor. Für die große Mehrheit der Arbeitnehmer sei die Entgeltumwandlung aus dem Bruttoeinkommen die attraktivste Variante. Zwickel riet: „Schließt in keinem Falle private Altersvorsorgeverträge ab.“Das Angebot der Metall-Rente besteht für Betriebe und Beschäftigte in der Stahlindustrie, der Textil- und Bekleidungsindustrie, in Wäschereien und chemischen Reinigungen sowie in der Holz- und Kunststoffbranche. Arbeitgeber aus anderen Bereichen könnten sich anschließen, so Zwickel.

Mehr Informationen unter:

www.metallrente.de

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