Wirtschaft : Wettlauf der Spione

Alle Welt schwört auf Google, doch die Suchmaschine schwächelt

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Den Link zur Suchmaschine Google hat fast jeder Internetnutzer auf seinem Bildschirm fest installiert. Was nicht jeder auf der schlanken Webseite bemerkt: Neben der Standardsuche im Web bietet Google in Deutschland inzwischen zusätzliche Funktionen für die Suche nach Bildern und Nachrichten. In den USA können die Benutzer mit dem neuen Dienst Froogle sogar OnlineShops ausfindig machen, nach speziellen Katalogen suchen oder einfach eine Frage stellen. Einer von 500 „sorgfältig ausgewählten“ Rechercheuren gibt innerhalb von 24 Stunden eine Antwort. Preis: 2,50 Dollar. Die Hilfe von Menschen könnten in Zukunft mehr Kunden in Anspruch nehmen, als den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin lieb ist. Denn die Ergebnisse der Standardsuche im Internet werden bei Google immer schlechter. Häufig führen die gefundenen Links nicht zu seriösen Webseiten, sondern zu Sex-Angeboten oder Seiten mit gefährlichen Dialern. Doch es gibt Alternativen zu Google.

„Yahoo hat nach der Übernahme von Altavista und Inktomi ebenfalls eine starke Suchmaschine für das Internet“, sagt Suchmaschinen-Experte Stefan Karzauninkat. Der Direktor des Berliner Institute of Electronic Business Thomas Schildhauer sieht einen Trend zu spezialisierten Suchmaschinen: „Viele Betreiber von Internetportalen entwickeln eigene Suchmaschinen, zum Beispiel für Medizin oder andere wissenschaftliche Themen.“ Schon seit Jahren bietet Paperball.de eine zuverlässige Nachrichten-Recherche für das Internet an. Suchende sollten sich daher nicht allein auf Google verlassen, sondern überlegen, wo sie die gewünschte Informatione finden könnten. Die Webseite Suchlexikon.de listet 2558 deutschsprachige Suchdienste auf. Garantiert frei von gefährlichen Inhalten ist die Kindersuchmaschine Blindekuh.de. msh

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