Wirtschaft : Wie die Bilder aufs Handy kommen

-

MOBILFUNK

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist der Mobilfunkstandard der dritten Generation. Er ermöglicht sehr hohe Datenübertragungsraten. Mittels UMTS können daher sogar bewegte Bilder , also auch Fernsehen, übertragen werden. Der Nachteil ist allerdings, dass die Übertragungsleistung im Mobilfunk abnimmt, je mehr Nutzer an einem Ort gleichzeitig auf das Angebot zugreifen und Daten herunterladen. Sollte Handy-TV ein Erfolg werden, wären die Netze schnell überlastet.

RUNDFUNK

Unabhängig vom Mobilfunknetz können Handys und andere mobile Geräte aber auch mit einem TV-Empfänger ausgestattet werden. Hier ist es – genau wie beim normalen Rundfunkempfang – völlig egal, wie viele Nutzer gleichzeitig auf das Signal zugreifen. Für Rundfunk auf dem Handy gibt es zwei Varianten:

DVB-H

Zum einen gibt es den speziell für das Mobiltelefon entwickelten Standard des digitalen Überallfernsehens DVB-H . Hierbei werden die DVB-T -Signale an die Anforderungen kleiner mobiler Endgeräte angepasst. Die Bilder werden geschrumpft, damit möglichst viele Sender in einen Kanal passen. Mit 16 Kanälen soll es losgehen, 50 sollen möglich sein.

DMB

Die zweite Variante ist eine in Korea bereits kommerziell genutzte Technik: Digital Multimedia Broadcasting DMB . Es ist eine Erweiterung des digitalen Hörfunks DAB . Kritiker bemängeln, dass weniger Kanäle möglich sind als bei DVB-H. Zum Start sind es vier Kanäle. vis

0 Kommentare

Neuester Kommentar