Wirtschaft : Wie man Jammerlappen auf Abstand hält

Jetzt soll man schon wieder länger arbeiten. Oder ein Konzept für einen Kunden schreiben. Und dann spricht die Kollegin auch noch mit ihrer Quietschstimme. Manche Kollegen jammern den ganzen Tag lang. Ständig klagen sie über ihre schreckliche Arbeit, die sie ungemein anstrengt. Das kann schnell nerven.

„Solche Leute sollte man am besten ignorieren“, empfiehlt die Karriereberaterin Nandine Meyden aus Berlin. Denn sonst macht das Gejammer auch die eigene gute Laune zunichte. Gelinge es einem nicht, die Klagen des anderen zu überhören, weil man sich dabei unhöflich vorkommt, sollte man so kurz und knapp wie möglich nachfragen – und dann nicht weiter darauf eingehen.

Eine andere Strategie sei es, das Thema zu wechseln. Auch wenn man vielleicht den einen oder anderen Aspekt versteht. Denn sonst hört der Kollege wahrscheinlich nicht auf, seufzend von den Qualen seiner Arbeit zu berichten. Beginnt der Kollege etwa wieder mit seiner täglichen Litanei, könne man ihn anlächeln und sagen: „Stimmt, es gibt so viele negative Seiten an unserer Arbeit. Was hast Du denn heute Positives erlebt?“ dpa

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