Wirtschaft : Wieder Klassenbester - die USA

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In den USA halten sich die Verbraucher dieses Jahr etwas zurück. Die Wirtschaft wird deshalb nicht wie im Vorjahr um vier Prozent zulegen, sondern nur um knapp drei Prozent wachsen. Durch die abkühlende Konjunktur gehen die Investitionen zurück. Der Anteil am weltweiten Sozialprodukt steigt weiter auf 30,4 Prozent, nachdem er 1996 nur 25,9 Prozent betrug. Die USA bauen so ihre Stellung als größte Wirtschaftsmacht weiter aus. Die Preissteigerung bleibt trotz einer niedrigen Arbeitslosenquote moderat. Entscheidend für die weitere Entwicklung der Vereinigten Staaten ist auch der Ausgang der Präsidentschaftswahlen im November. Derzeitiger Favorit ist George W. Bush von den Republikanern, der allerdings zunehmend unter Druck gerät. Sein Konkurrent Al Gore, der amtierende Vizepräsident, kann jedoch nicht von der positiven Wirtschaftsbilanz seines Parteifreundes Bill Clinton profitieren.

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