Wirtschaft : Wien streicht Nummernkonten

Österreich wird die umstrittenen anonymen Sparbücher abschaffen. Ein entsprechender Beschluss der Bundesregierung werde noch am Dienstag fallen, berichtete das Finanzministerium in Wien. Noch im Laufe des Jahres sollten die gesetzlichen Vorschriften so geändert werden, dass jeder zukünftige Sparbuch-Besitzer sich ausweisen muss. Unklar blieb, was mit den rund 20 Millionen bestehenden anonymen Sparguthaben geschehen soll. Die EU hatte schon lange von Österreich die Abschaffung der anonymen Nummernkonten verlangt, weil sie der Geldwäsche Vorschub leisten sollen. Wien hatte dagegen behauptet, auf diesen Konten befänden sich in der Regel nur kleinere Guthaben.

Rational-Titel für 20 bis 23 Euro

Der Großküchenspezialist Rational bringt seine Aktien zu einem Preis zwischen 20 und 23 Euro an die Börse. Dies gab das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt bekannt. Die einwöchige Zeichnungsfrist startet an diesem Mittwoch. Angeboten werden rund 2,5 Millionen Aktien, von denen knapp die Hälfte aus einer Kapitalerhöhung stammt. Börsenstart ist am 3. März im Börsensegment Smax für mittelständische Unternehmen.

Messer nimmt Börse ins Visier

Ein Börsengang des Frankfurter Industriegaseherstellers Messer Griesheim GmbH ist nach Informationen des Hamburger "manager magazin" nicht mehr ausgeschlossen. Die Familie Messer lehne einen solchen Schritt nicht mehr grundsätzlich ab, berichtete das Blatt am Dienstag vorab unter Berufung auf Familienoberhaupt Stefan Messer. Die zur Aventis-Gruppe gehörende Hoechst AG ist zu zwei Dritteln an Messer Griesheim beteiligt. ADN

Bechtle will an Neuen Markt

Die Bechtle AG hat ihren Gang an den Neuen Markt für Ende März oder Anfang April angekündigt. Wie das Unternehmen am Dienstag in Gaildorf mitteilte, sollen fünf Millionen Stückaktien im Nennwert von einem Euro platziert werden. Der Börsengang werde von der HypoVereinsbank sowie der Baden-Württembergischen Bank begleitet. Bechtle erzielte nach eigenen Angaben 1999 einen Umsatz von 773 Millionen Mark bei einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 34,8 Millionen Mark. Im laufenden Jahr will der Versender von IT-Zubehör für Geschäftskunden beim Umsatz die Milliardengrenze erreichen. Das Unternehmen rechne mit einem Ebit von 56 Millionen Mark. ADN

Arndt für 7,50 bis 9,00 Euro

Die Aktien des nordrhein-westfälischen Autovermieters Arndt werden in einer Bookbuilding-Spanne von 7,50 bis 9,00 Euro angeboten. Wie der Autovermieter am Dienstag in Frankfurt mitteilte, läuft die Zeichnungsspanne bis zum 25. Februar. Konsortialführer des Börsengangs, der der weiteren Expansion des Unternehmens dienen soll, ist die Landesbank Rheinland-Pfalz. ADN

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