Wirtschaftskrise : Qimonda bekommt Staatshilfe

Sachsen will dem schwer angeschlagenen Chiphersteller Qimonda Kredit geben. So sollen in Dresden bedrohte Arbeitsplätze erhalten bleiben.

DresdenDas Dresdner Werk des von Insolvenz bedrohten Chipherstellers Qimonda erhält vom Land Sachsen ein Darlehen von 150 Millionen Euro. Das kündigten Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) und Finanzminister Georg Unland (parteilos) am Dienstag in Dresden an. Bedingung sei, dass sich die Muttergesellschaft Infineon ebenfalls mit 150 Millionen Euro beteilige.

Mit dem Kredit soll eine Pleite abgewendet werden. In dem Dresdner Werk arbeiten 3000 Menschen. Qimonda hatte vor kurzem mitgeteilt, nur noch bis zum März 2009 liquide zu sein. Der Chiphersteller ist für das Mutterunternehmen Infineon seit langem ein Problem. Die monatelange Suche nach einem Käufer verläuft bislang erfolglos. (sf/dpa/ddp)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben