Wirtschaft : Wirtschaftsnachrichten: AOL wegen unzulässiger Werbung bestraft

Das Oberlandesgericht Köln hat gegen den Internet-Anbieter AOL ein Ordnungsgeld von 200 000 Mark wegen unzulässiger Werbung verhängt. Der Beschluss ist nach Angaben des Gerichts vom Freitag rechtskräftig. Bereits im Januar hatte das Oberlandesgericht Köln ein Ordnungsgeld gegen AOL von 300 000 Mark bestätigt. AOL sei auf Antrag der Telekom-Tochter T-Online im Oktober 1999 per einstweiliger Verfügung verboten worden, weiter mit dem Begriff "der Premium-Online-Dienst" zu werben, berichtete das Gericht. Dennoch seien auch nach dem Beschluss verschiedenen Personen CD-Roms von AOL mit der verbotenen Werbeaufschrift zugegangen. AOL habe "nicht einmal den Versuch unternommen, das gerichtliche Verbot zu beachten", erläuterte ein Sprecher des Oberlandesgerichts.

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