Wirtschaft : Wirtschaftsnachrichten: Börsengang der Post von Verfahren überschattet

Die Deutsche Post kann nicht damit rechnen, dass die EU-Kommission ihre Prüfverfahren vor dem in drei Monaten geplanten Börsengang abschließt. "Das würde sehr schwierig sein", sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Monti am Montag. Die Deutsche Post AG will nach internen Angaben am 6. November an die Börse gehen. Dabei will der Bund 25 bis 49 Prozent der Anteile abgeben. Die EU-Kommission wird voraussichtlich noch in dieser Woche das angekündigte neue Kartellverfahren gegen die Post eröffnen. Gegenstand der Ermittlungen ist nach früheren Angaben aus Brüssel der Vorwurf, die Post habe ihre marktbeherrschende Stellung ausgenützt. Dabei geht es unter anderem um den Pakettransport im großen Stil.

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