Wirtschaft : Wirtschaftsnachrichten: EU strebt Kartellverfahren gegen Großbanken an

Die EU-Kommission wird in Kürze eine "zweite Welle" von Kartellverfahren gegen europäische Großbanken wegen mutmaßlicher Gebührenabsprachen einleiten. Das verlautete am Montag in Brüssel. Die EU-Kommission hatte Anfang Juli 120 Finanzinstitute und deren nationale Verbände in Belgien, Finnland, Portugal und Irland ins Fadenkreuz genommen. EU-Ermittler hatten 1999 auch die Deutsche Bank und die Dresdner Bank durchsucht. Die EU-Wettbewerbshüter verfolgen den Verdacht, dass Banken Umtauschgebühren für Bargeld und Schecks in der Eurozone untereinander absprechen. Durch den Euro verursachte Kostensenkungen seien dabei möglicherweise nicht an die Kunden weitergegeben worden. Brüssel hatte mit empfindlichen Strafen gedroht, falls sich die Vorwürfe bewahrheiten sollten.

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