Wirtschaft : Wirtschaftsnachrichten: Haushaltseinkommen stark gestiegen

Die Haushaltseinkommen in Westdeutschland sind seit 1992 um 660 Mark oder auch 20 Prozent gestiegen. Zugleich erhöhte sich der finanzielle Spielraum für den privaten Konsum aber nur um 50 Mark oder zehn Prozent, wie das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln am Mittwoch mitteilte. In den neuen Ländern sieht es ähnlich aus: Dort stiegen die Haushaltseinkommen um 50 Prozent, die frei verfügbare Finanzmasse aber nur um 20 Prozent, berichteten die Wirtschaftswissenschaftler. Nach Abzug der laufenden Kosten für Miete, Lebensmittel, Kleidung und ähnliches habe jeder westdeutsche Haushalt momentan genau 581 Mark im Monat zur freien Verfügung. Im Osten seien es 417 Mark. Ein Grund dafür, dass vom höheren Einkommen nur so wenig für die schönen Seiten des Lebens übrig bleibe, liegt dem Institut zufolge an den Mieten, die seit 1992 um stolze 55 Prozent angezogen hätten.

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