Wirtschaft : Wirtschaftsnachrichten: Massiver Stellenabbau im Kfz-Gewerbe befürchtet

Von den derzeit 532 000 Arbeitsplätzen im Kraftfahrzeuggewerbe könnten in den kommenden Jahren bis zu 53 000 Jobs verschwinden. Das befürchten die IG Metall und der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK). Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstag in Frankfurt am Main sagte der stellvertretende IG-Metall-Chef Jürgen Peters, die Gewerkschaft sei sich mit dem ZDK einig, dass die fetten Jahre der Automobilbranche zumindest vorerst vorbei seien. Die Neuzulassungen seien in den ersten fünf Monaten des Jahres 2000 um rund neun Prozent zurückgegangen. Kfz-Betriebe und Beschäftigte seien die Leidtragenden, wenn sich die Konjunktur weiterhin alleine auf den Export stütze. Die Verkaufsflächen stünden voll mit Gebrauchtwagen und den Käufern fehle das Geld, um neue Autos zu kaufen, hieß es in der gemeinsamen Erklärung weiter. Peters wies auch darauf hin, dass der Druck der Autohersteller auf das Händlernetz wachse.

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