Wirtschaft : Wirtschaftsnachrichten: Neue Hausdurchsuchungen in der Buchbranche

Die EU-Kommission hat ihre Hausdurchsuchungen in der deutschen Buchbranche fortgesetzt. "Im Prinzip geht es heute weiter", sagte ein Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti am Donnerstag. Offen blieb, ob alle Verlage und Buch-Großhändler, die am Vortag von den EU-Razzien betroffen gewesen waren, wieder betroffen waren. Bei den Kartell-Ermittlungen Brüssels geht es um den Lieferstopp gegen den österreichischen Handelskonzern Libro. Aus der Wettbewerbsbehörde war nicht zu erfahren, warum die Inspektionen auf zwei Tage ausgedehnt wurden. Üblicherweise werden solche Hausdurchsuchungen innerhalb eines Tages abgeschlossen. Von der Razzia betroffen waren am Vortag unter anderem der Berliner Aufbau-Verlag, die Verlagsgruppe Bertelsmann in München, die Grossisten KNO (Stuttgart) und K+V (Köln) sowie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt (Main).

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