Wirtschaft : Wirtschaftsnachrichten: Post AG - Sharon Austen Limited - Ravensburger - Diehl - BA und KLM - TUI

Post kauft in Australien zu

Die Deutsche Post AG hat jetzt auch ein Standbein in Australien. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, erwarb die Post-Tochter Deutsche Post Global Mail die australischen Unternehmen Letterbox und Skymail in Sydney. Die beiden Firmen, die bereits seit 1995 kooperieren, sind zusammen die größten privaten internationalen Brieflogistikunternehmen in Australien. 1999 hätten sie einen Umsatz von rund 16 Millionen Mark erwirtschaftet.

Beate-Uhse-Tochter im Internet

Die australische Sharon Austen Limited, eine Tochterfirma der Beate Uhse AG, ist mit einem Internet-Angebot in den USA gestartet. Wie das Erotik-Unternehmen mitteilte, wird das Unternehmen, an dem Beate Uhse zu 29,4 Prozent beteiligt ist, "e(rotic)-commerce der stilvollen Art" anbieten. Sharon Austen werde nach ihrem Börsengang im Mai in Australien nun auch in Deutschland gelistet. In Frankfurt (Main) wird das Papier ab Donnerstag unter der Wertpapierkennnummer 938200 angeboten.

Ravensburger setzt auf Jugend

Der Spielehersteller Ravensburger will künftig stärker jugendliche PC-Spieler ansprechen. Dabei setze die Ravensburger AG nicht nur auf die "Moorhuhnjagd", sondern mit der neuen Produktlinie "Fishtank" auf actionreiche Spiele für Computer und Spielekonsolen, sagte Vorstandsmitglied Detlev Lux in Stuttgart. Den Löwenanteil am Umsatz (482 von 590 Millionen Mark) erzielte Ravensburger 1999 aber noch immer mit dem traditionellen Spiele- und Puzzle-Geschäft, das trotz eines rückläufigen Gesamtmarktes um 6,5 Prozent zulegte.

Diehl rechnet mit Umsatzplus

Der Nürnberger Rüstungs- und Technikkonzern Diehl rechnet für das Jahr 2000 trotz einer schwierigen Lage auf dem Rüstungsmarkt mit einem leichten Umsatzplus von drei Prozent. Der Zuwachs werde vor allem durch erstmalige Konsolidierungen und ein Plus im zivilen Bereich erzielt, berichtete der Vorstand der Diehl-Gruppe. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte Diehl einen Umsatz von 3,15 Milliarden Mark, 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der erstmals ausgewiesene Jahresüberschuss des Konzerns betrug 102 Millionen Mark.

BA und KLM vor Fusion

Die Fluglinien British Airways und KLM haben ihr Fusionsvorhaben der Europäischen Kommission vorgelegt und hoffen nun auf eine rasche Antwort aus Brüssel. EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti habe zugesagt, seine Meinung zu dem gemeisamen Plan "so schnell wie möglich" zu geben, so ein KLM-Sprecher. Einzelheiten der geplanten Allianz zwischen der britischen Gesellschaft und deren niederländischer Konkurrentin wollte er nicht nennen. British Airways (BA) und KLM hatten am 7. Juni bestätigt, dass sie über eine Zusammenlegung ihrer Geschäfte verhandelten.

TUI mit geringerem Wachstum

Die Deutschen halten sich mit Reisebuchungen in diesem Jahr spürbar zurück. Beim Branchenführer TUI Deutschland liegt die Zahl der Buchungen unter den Erwartungen. Dennoch liege das Unternehmen bei Buchungen und Umsatz noch über dem Vorjahr und zudem über dem Wachstum des Marktes. Der Deutsche Reisebüro-Verband hatte mit einem Plus von drei bis fünf Prozent in diesem Jahr gerechnet. Das Urlaubsjahr 2000 ist laut TUI noch nicht gelaufen und "ein typisches Spätbucher-Jahr".

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