Wirtschaft : Wirtschaftsnachrichten: Schwacher Euro beflügelt Exporte in Drittländer

Der niedrige Euro-Kurs hat im Mai die Exporte in Länder außerhalb der Eurozone beflügelt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, stieg der Wert der Ausfuhren in die USA um 45,1 Prozent auf 10,9 Milliarden Mark. Auch bei den Exporten nach Großbritannien, das nicht bei der Währungsunion mitmacht, gab es einen kräftigen Anstieg um 34,1 Prozent auf 8,7 Milliarden Mark. Die deutschen Ausfuhren legten nach Angaben der Statistiker im Mai um 32,2 Prozent auf 102 Milliarden Mark zu. Das Wachstum beim Export in die Euro-Zone war mit einer Steigerung von 26,4 Prozent auf 44,1 Milliarden Mark unterdurchschnittlich, mit den Drittländern gab es dagegen ein Plus von 39,8 Prozent auf 44,7 Milliarden Mark. Größter Exporthandelspartner war im Mai Frankreich vor den USA und Großbritannien. 1999 rangierte die Bundesrepublik mit einem Weltmarktanteil von 10,4 Prozent auf Platz zwei nach USA.

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