Wirtschaft : WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

KÖLN (ADN). Deutschlands Schulabgänger sind für die Ausbildung "nur mäßig gerüstet". Immer mehr Unternehmen beklagen dies bei ihren Einstellungstests, ergab eine Umfrage des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter 800 ausbildenden Betrieben. Fast jeder vierte Hauptschüler habe mangelhafte Rechenkenntnisse und gravierende Defizite in der Rechtschreibung. Auch bei den Realschülern zeige nur jeder zehnte im Rechnen gute oder sehr gute Ergebnisse, mehr als die Hälfte schließe die Tests nur mit "ausreichend" oder "nicht ausreichend" ab. Sogar rund 40 Prozent der Abiturienten müßten die Noten Vier oder Fünf hinnehmen. Deutlich besser schnitten Schulabgänger allerdings bei reinen Intelligenztests ab. Und: Keine Probleme haben sie mit dem Computer. Nicht selten stellten sie sogar ihre Ausbilder in den Schatten.

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