Wirtschaft : Wo Schering besser werden will

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Schering hat ein schwaches Jahr hinter sich. Zum ersten Mal nach sieben Jahren lieferte das Pharmaunternehmen ein schwächeres Betriebsergebnis ab als im Vorjahr. Kleinere Produkte brachten nicht den gewünschten Ertrag, die Gesundheitsreform machte Schering zu schaffen, auch der schwache Dollar belastete das exportorientierte Unternehmen. Schering macht rund die Hälfte des Umsatzes im Dollarraum.

DIE ZAHLEN

Insgesamt verbuchte Schering im vergangenen Jahr einen Umsatz von 4,8 Milliarden Euro, das waren vier Prozent weniger als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis lag bei 686 Millionen Euro (minus sieben Prozent).

Vom Umsatz blieb nur ein Betriebsgewinn von gut 14 Prozent übrig – weit unter dem Branchenschnitt. Bis 2006 soll die Umsatzrendite auf 18 Prozent klettern – und der Gewinn stärker als der Umsatz steigen.

DIE HOFFNUNGSTRÄGER

Profitabe l sind bei Schering vor allem größeren Produkte wie die Anti-Baby-Pille Yasmin und das Multiple-Sklerose-Präparat Betaferon . Sie verkaufen sich besonders in den USA sehr gut. Schering traut Yasmin zu, einen Spitzenumsatz von mehr als einer Milliarde Dollar zu erreichen. Große Hoffnungen setzt das Unternehmen auch auf das Krebsmittel PTK/ZK, das aber noch in der Entwicklungsphase steckt. pet

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