Wirtschaft : Wohnungswirtschaft im Osten schlägt Alarm

BONN (AP). Die ostdeutschen Mitglieder im Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen (GdW) schlagen Alarm: Der Wohnungsleerstand wachse, die Investitionen gingen zurück, die Modernisierung sei gefährdet. GdW-Chef Jürgen Steinert verlangte am Mittwoch vor Journalisten in Bonn, das Altschuldenhilfegesetz außer Kraft zu setzen, da die Privatisierungsauflagen vor dem Hintergrund der schwierigen Wirtschaftslage im Osten nicht mehr zu erfüllen seien. Steinert forderte Bund und Länder auf, die Fördermittel für die Wohnungsmodernisierung in den neuen Ländern aufzustocken. Seit der Wende seien rund zwei Drittel der ostdeutschen Wohnungen in ihrem Bestand modernisiert worden. Um die restlichen rund eine Mill. Wohnungen zu modernisieren und sanieren, ist nach Aussagen des GdW-Chefs in den nächsten Jahren ein Investitionsvolumen von rund 70 Mrd. DM notwendig.

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