Wirtschaft : Wulf von Schimmelmann

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Im Sommer sah es ganz so aus, als wenn dieses Jahr ein rabenschwarzes werden würde für den Chef der Postbank, Wulf von Schimmelmann. Wochenlang hatte er bei Investoren und Kleinanlegern für die neue Aktie seiner Bank geworben. Doch der Börsengang war nur zu einem Preis möglich, der deutlich unter den Erwartungen von Schimmelmanns lag. Fast wäre das ganze Projekt sogar noch geplatzt.

Doch jetzt, am Jahresende, kann sich von Schimmelmann bestätigt fühlen. Vom Makel des schwierigen Parkettdebuts ist nichts mehr übrig. Der Aktienkurs der Postbank hat das Niveau erreicht, das beim Börsengang von den professionellen Investoren als viel zu hoch gescholten worden war. Das Geschäft läuft ordentlich, die Expansion geht voran. Und die Anleger, die trotz aller Querelen auf die Postbank gesetzt haben, können mit einer ordentlichen Dividende rechnen. Das frühere Finanzanhängsel der Deutschen Post ist zu einem ernst zunehmenden Institut geworden. So ernst, dass etwa CommerzbankChef Klaus-Peter Müller die Postbank als einzigen möglichen Fusionspartner unter den deutschen Instituten sieht. hop

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