Wirtschaft : Zahl der Arbeitslosen um 140 000 gesunken

Die Zahl der Arbeitslosen ist im März um rund 140 000 zurückgegangen. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Montag aus zuverlässiger Quelle. Damit waren insgesamt 4,156 Millionen Bundesbürger arbeitslos gemeldet, fast 157 000 mehr als vor genau einem Jahr. Es ist der höchste Stand in einem Monat März seit drei Jahren. Die Arbeitslosenquote verringerte sich im März damit bundesweit auf 10 Prozent gegenüber 10,4 Prozent im Februar. Die offiziellen Arbeitsmarktdaten werden an diesem Dienstag erstmals vom neuen Vorstandsvorsitzenden der Bundesanstalt für Arbeit, Florian Gerster, in Nürnberg bekannt gegeben. Gerster absolviert damit seinen ersten offiziellen Auftritt. Der hauptsächlich saisonal bedingte Rückgang der Erwerbslosenzahlen fiel mit 140000 deutlich stärker aus als im März des vergangenen Jahres (113000). Er liegt aber klar unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. In diesem Zeitraum war die März-Arbeitslosigkeit im Schnitt um 163260 zurückgegangen. Fachleute sehen die Talsohle auf dem Arbeitsmarkt daher noch nicht durchschritten. Auch der Zuwachs von 157000 Erwerbslosen im Vergleich zum März 2001 sei noch zu hoch.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung sank die Zahl der Arbeitslosen in Westdeutschland um 106000 auf 2,683 Millionen. In Ostdeutschland nahm sie dagegen nur um rund 34000 auf 1,473 Millionen ab. Die Arbeitslosenquote betrug im Westen 8 Prozent (Februar: 8,3 Prozent), im Osten 18,8 Prozent (Februar: 19,2 Prozent).

Im Februar waren 4296200 Männer und Frauen arbeitslos. Dies war der höchste Stand seit drei Jahren und zugleich der Höhepunkt der diesjährigen Winterarbeitslosigkeit. dpa vs/sm yyby cs (AFP). Die Zahl der Arbeitslosen ist im März gegenüber dem Vormonat um rund 140 000 auf 4,156 Millionen zurückgegangen. Wie die "Bild" (Dienstagausgabe) berichtet, sank die Arbeitslosenquote bundesweit auf zehn Prozent gegenüber 10,4 Prozent im Februar. Am deutlichsten ging die Zahl der Arbeitslosen in Westdeutschland zurück, und zwar um 106.000 auf 2,683 Millionen. In Ostdeutschland nahm die Zahl der Erwerbslosen dagegen nur um rund 34.000 auf 1,473 Millionen ab. Die Arbeitslosenquote betrug damit im Westen acht Prozent (Februar: 8,3 Prozent), im Osten 18,8 Prozent (Februar: 19,2 Prozent).

Trotz des Rückgangs im Monatsvergleich waren laut "Bild" im März 156.000 Menschen mehr ohne Job als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Die offiziellen Arbeitsmarkt-Zahlen werden am Dienstag erstmals vom neuen Vorstandschef der Bundesanstalt für Arbeit, Florian Gerster, verkündet.

Paris (dpa). Das Kampfflugzeug der nächsten Generation soll nach Auffassung des Flugzeugbau- und Rüstungskonzerns EADS ein europäisches Gemeinschaftsprodukt werden. Wegen der immensen Kosten sollte es künftig als Nachfolger von Rafale und Eurofighter nur noch ein gemeinsames Kampfflugzeug geben, sagte EADS-Co-Chef Philippe Camus in einem Interview der französischen Wirtschaftszeitung "La Tribune" am Montag. "Man muss das erfolgreiche Modell Airbus auf Kampfflugzeuge übertragen." Bislang gibt es drei Kampfflugzeug-Serien, die in Europa parallel entwickelt und gebaut werden: die französische Rafale, die schwedischen Gripen und den Eurofighter, der eine Gemeinschaftsproduktion der Länder Spanien, Italien, Großbritannien und Deutschland ist.

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