Wirtschaft : Zahlen, bitte!

Weitere Lasten für Konsumenten

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Die Koalition greift den Bürgern ab Januar wieder tiefer in die Tasche. Das könnte den Konsum erneut schmälern: Schlimmstenfalls rund 300 Euro pro Monat mehr muss eine Familie an Steuern und Abgaben zahlen. Etwa 25 Euro kostet die Verschiebung der Steuerreform um ein Jahr. Baut die vierköpfige Familie mit einem Jahreseinkommen von unter 140 000 Euro ein Haus, bekommt sie weniger Förderung für das Heim und die beiden Kinder – über einen Zeitraum von acht Jahren fehlen so weitere 140 Euro. Wer das Haus mit Erdgas heizt, muss dafür bei einem Verbrauch von 3000 Kilowattstunden 6,90 Euro mehr zahlen. Mit 37 Euro zu Buche schlagen die höhere Bemessungsgrenze bei der Rentenversicherung und die steigenden Sozialbeiträge, jedenfalls wenn einer der Eheleute mehr als 60 000 Euro im Jahr verdient. Wer einen Dienstwagen für 25 000 Euro fährt, wird mit 63 Euro zusätzlich belastet. Hinzu kommen höhere Verbrauchssteuern für Zahnkronen, Blumen, Katzenfutter, Flugreisen und Benzin, außerdem die angekündigten Spekulationssteuern bei Aktiengewinnen. brö

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