Wirtschaft : Zeichnung für Web.de beendet

Die Zeichnungsfrist für Aktien der Web.de AG, Karlsruhe, die ursprünglich für den 8. bis 15. Februar geplant war, ist am Freitag beendet worden. Wie die DG Bank in Frankfurt mitteilte, wurden die Aktien im Rahmen eines Bookbuilding-Verfahrens innerhalb einer Preisspanne von 20,00 Euro bis 26,00 Euro angeboten. Der Ausgabepreis werde am 16. Februar festgelegt. Die Erstnotiz am Neuen Markt der Frankfurter Börse erfolge am 17. Februar. ADN

H5B5-Aktien für 21 bis 25 Euro

Vom 15. bis 17. Februar werden die Aktien der H5B5-Media AG in einer Bookbuilding-Preisspanne von 21 bis 25 Euro angeboten. Von den 1,7 Millionen Inhaberaktien stammen 1,5 Millionen aus einer Kapitalerhöhung von 3,5 Millionen Euro auf 5,0 Millionen Euro, teilte der Konsortialführer HypoVereinsbank am Freitag in München mit. Weitere 200 000 Aktien stellen die Altaktionäre zur Verfügung. Die Festsetzung des Emissonspreises erfolge voraussichtlich am 18. Februar. Die Erstnotierung der Aktie am Neuen Markt sei für den 21. Februar vorgesehen. Nach Unternehmensangaben werden dem Medienkonzern durch den Börsengang zwischen 31,5 Millionen Euro und 37,5 Millionen Euro zufließen. Der Streubesitz werde inclusive Mehrzuteilungsoption bei 34 Prozent liegen. ADN

Mehr Fonds über das Internet

Beim Vertrieb von Investment-Fonds dürfte das Internet einer Umfrage zufolge immer stärker in Konkurrenz zum traditionellen Verkauf am Bankschalter treten. Jeder Fünfte, der bereits heute Fonds-Anteile besitze, könne sich sehr gut vorstellen, künftig Investment-Fonds über das Internet zu ordern, teilte das Nürnberger Marktforschungs- Unternehmen GfK am Freitag in München mit. Derzeit würden auf diesem Weg lediglich drei Prozent aller Fonds verkauft. Grund hierfür sei jedoch nicht mangelndes Interesse, sondern das noch eingeschränkte Internet-Vertriebsangebot der Fonds-Gesellschaften. Im Gegensatz zum Online-Verkauf sei der Vertrieb über Versicherungsvertreter bei Fondsbesitzern wenig beliebt, hieß es weiter. Potentielle Fonds-Käufer begründeten dies vor allem mit Provisionsdenken, mangelnder Sachkenntnis sowie einem generellen Misstrauen. Im Zuge der repräsentativen Umfrage hat die GfK nach eigenen Angaben 1570 Haushalte befragt, die Investment-Fonds besitzen. rtr

Linde "unterdurchschnittlich"

Die Wertpapierexperten des HypoVereinsbank-Research haben die Linde-Aktie auf "unterdurchschnittlich" herabgestuft. Die abgeblasene Akquisition der Hoechst-Tochter Messer Griesheim sei eine "Enttäuschung", erklärte Andreas Heine. "Die Übernahme wäre entscheidend für den Kurs gewesen, da Linde gemeinsam mit dem schwedischen Gasanbieter AGA und Messer einen starken Dreierbund auf dem Weltmarkt gebildet hätte." Dass die Europäische Kommission die AGA-Akquisition mit Auflagen billigt, sei so erwartet worden und gebe dem Kurs keine weiteren Impulse. Auch die Bekanntgabe vorläufiger Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr habe keine Überraschungen gebracht, erklärte Heine. Das Ergebnis sei wie erwartet ausgefallen. ADN

Intertaimnent abgewertet

Die Investmentbank Merrill Lynch rät auch nach den über den Erwartungen liegenden Jahreszahlen der Intertainment AG weiterhin zum Verkauf der Aktie. "Die Umsatzprognose des Filmrechtehändlers für das laufende Jahr ist nicht schlüssig", sagte Bernard Tubeileh. "Ich kann bisher noch nicht nachvollziehen, woher die Zahlen kommen sollen." Intertainment sei eine relativ kleine Firma mit rund 100 bis 200 Filmen im Portfolio. Es sei nicht ganz klar, was sich noch in der Pipeline befinde. Intertainment sei stark von dem Erfolg einzelner Filme abhängig. Durch die Fusion von Medienunternehmen mit Internetfirmen, wie bei AOL-Time Warner, könnten sich langfristig die Perspektiven des Filmhandels verschlechtern", warnte der Analyst. ADX

Schnigge verdoppelt Ergebnis

Die in den S-Dax aufrückende Börsenmakler Schnigge AG hat 1999 Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahr weit übertroffen. Wie die Gesellschaft am Freitag in Düsseldorf mitteilte, liegt der Umsatz nach vorläufigen Zahlen oberhalb der prognostizierten 2,0 Milliarden Mark. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrage rund 38 Millionen Mark. Nach Abschlussbuchungen, Steuern und Tantiemen verbucht Schnigge nach eigenen Angaben einen Bilanzgewinn von etwa 18 Millionen Mark, womit sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verdoppelt habe. Wie bereits geplant, betrage die Dividende damit fünf Mark. ADN

Gehe weiter "Outperformer"

Die Experten des Londoner Investmenthauses Goldman Sachs behalten ihr "Outperformer"-Rating für die Gehe-Aktie bei. Die vorgelegten Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr entsprächen den Schätzungen, wobei der Vorsteuergewinn von 510 Millionen Mark sogar besser ausfiel als erwartet, erklärten Freddie George und Kathryn Brown am Freitag in London. "Das Unternehmen kann sein Ergebnis durch organisches Wachstum und Akquisitionen um mindestens zehn Prozent pro Jahr verbessern." Als positiv bewerteten die Analysten die Übernahme des führenden österreichischen Pharma-Großhändlers Herba. Mit Herba verschaffe sich Gehe Zugang zum österreichischen Markt.

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