Wirtschaft : Zerschlagen und verkauft

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: Die KirchGruppe dementiert Spekulationen über eine feindliche Übernahme durch Rupert Murdoch.

30. Januar 2002 : Der Axel Springer Verlag fordert für seine Beteiligung an ProSiebenSat1 rund 770 Millionen Euro zurück.

4. Februar 2002 : Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer stellt öffentlich die Kreditwürdigkeit der Kirch-Gruppe in Frage.

8. Februar 2002 : Murdoch schreibt die Beteiligung auf seinen Anteil am Bezahlsender Premiere im Wert von etwa 1,6 Milliarden Euro ab und kündigt an, seine Investitionen im Herbst zurückzufordern.

8. April 2002 : Die Kirch-Gruppe stellt Insolvenzantrag für ihr Kerngeschäft, die Kirch-Media, zu der ProSiebenSat1 und der Rechtehandel gehören. Leo Kirch verabschiedet sich in einem Brief von seinen Mitarbeitern.

17. Juni 2002 : Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Kirch-Media wird offiziell eröffnet.

26. Juli 2002 : Der Bauer-Verlag verbündet sich mit der Hypo-Vereinsbank (HVB), dem Spiegel-Verlag und Springer. Später bleibt nur die HVB als Partner Bauers.

10. Oktober 2002 : Der Kirch-Sportrechtehandel wird an das Management um Günter Netzer verkauft.

30. Oktober 2002 : Insolvenzverwalter und Geschäftsführung verkünden, Kirch- Media werde an Bauer verkauft.

Januar 2003 : Haim Saban legt ein neues Angebot vor und verbündet sich mit dem französischen TV-Konzern TF1.

20. Februar 2003 : Premiere wird an die Investorengruppe Permira verkauft.

12. März 2003 : Bauer zieht sich aus dem Bieter-Wettbewerb zurück. dpa

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