ZU VIEL FETT : Fünf Stück sind genug

Selbst panierte Fischstäbchen sind, in Maßen genossen, gesund: Der Fisch ist leicht verdaulich und steckt voll wertvollem Eiweiß. Auch das Jod ist wichtig: Fünf Fischstäbchen aus Seefisch decken in etwa den Tagesbedarf eines zehnjährigen Kindes.

Und trotzdem sind Fischstäbchen nicht nur gesund. Sie sind nun einmal sehr fettig. Schon in der Fabrik werden sie meist vorgebraten (Ausnahme im Test: Wild Ocean und Wild Only). In den Haushalten kommen sie dann noch einmal in die Pfanne. Verzehrfertig auf dem Teller enthalten fünf der panierten Fische im Durchschnitt mehr als 17 Prozent Fett, wie die Stiftung Warentest herausfand. Das sind fast 80 Prozent der Menge an Fett, die Kinder bei einer Hauptmahlzeit maximal essen sollten. Der Appetit auf Fischstäbchen muss aber nicht ganz vergehen. Immerhin lässt sich bei der Zubereitung an manchen Stellen Fett einsparen. Hier einige Tipps:

OFEN STATT PFANNE

Einige Fischstäbchen lassen sich auch im Backofen zubereiten. Die Backzeit dauert mit rund 15 Minuten (220 Grad) allerdings etwas länger als in der Pfanne. Auch der Mantel ist in diesem Fall weniger knusprig.

PFLANZENÖL STATT BUTTER

Wer Fischstäbchen in der Pfanne brät, sollte Pflanzenöl statt Butter nehmen. Gut geeignet ist Rapsöl, weil es wertvolle Omega-3-Fettsäuren enthält. Zusätzlich sollte man den Fisch nach dem Braten auf Krepppapier legen – das saugt etwas Öl auf.

GEMÜSE STATT POMMES

Wer Gemüse wie Bohnen, Erbsen, Mais oder Kartoffeln statt fettige Pommes frites als Beilage zu den Fischstäbchen wählt, kann die Fettzufuhr einer Mahlzeit etwas ausgleichen. Auch Reis oder Nudeln eignen sich als gesunde Beilage zum panierten Fisch. ysh

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