Zum Unternehmen : Falken für Hipp

In Pfaffenhofen steht das größte Werk von Hipp.

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1,5 Millionen Gläschen werden hier jeden Tag produziert. Möhren und Kartoffeln werden von Maschinen geschält, Erbsen gekocht. Anschließend landen die Zutaten in großen Kesseln und werden vermischt. Das alles läuft nach einem ausgeklügelten System, dennoch sind Pannen nicht völlig ausgeschlossen. So musste Hipp kürzlich eine Charge „Gemüseallerlei mit Mini-Pasta und zartem Bio-Rind“ zurückrufen, weil Nudeln verklumpt waren. Ein seltener Fall, denn Sicherheit und Hygiene sind bei der Produktion von Babynahrung besonders wichtig. Das Fleisch wird tiefgefroren angeliefert, in gefrorenem Zustand von Fleischwölfen klein gemacht und dann sofort erhitzt. Obst wird auf den Höfen der Vertragsbauern verarbeitet und als Kompott nach Pfaffenhofen geliefert. Rund 900 Menschen arbeiten hier in Verwaltung und Produktion – etwa die Hälfte der Belegschaft weltweit. Auch Tiere arbeiten für Hipp: Zwei Falken leben auf dem Gelände, sie sollen die Tauben verscheuchen. Und die Fische im Teich sind lebendiger Test dafür, ob das Wasser, das aus dem Werk in die Ilm fließt, sauber ist.

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