Wirtschaft : Zunehmende Konzentration bei Reiseveranstaltern

Der zunehmende Wettbewerb unter den Reiseveranstaltern wird die Konzentration in der Branche verstärken. Das geht aus der Reiseverkehrsanalyse der Dresdner Bank hervor, die am Dienstag bei der Touristikmesse CMT in Stuttgart vorgestellt wurde. Demnach blieben am Ende höchstens fünf große Reisekonzerne übrig. "Dabei macht der Konzentrationsprozess nicht vor den europäischen Grenzen halt", erläuterte Hans-Peter Muntzke, der die Studie mit erstellt hat. Die Großen konzentrierten sich auf den Massentourismus und überließen die Nischen kleinen ungebundenen Anbietern. Derzeit ist die TUI vor Airtours und der C & N Touristik unangefochten größter europäischer Touristikkonzern. Die Bundesbürger geben der Studie zufolge immer mehr Geld für Reisen in andere Länder aus, allein in diesem Jahr 92 Milliarden Mark (47 Milliarden Euro). Das sind sechs Prozent mehr als 1999.

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