Wirtschaft : Zweierlei Maß

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Wie CocaCola steht auch der Walt-Disney-Konzern oft im Kreuzfeuer antiamerikanischer Aktivisten auf der ganzen Welt. Jetzt, kurz vor Öffnung des neuen Disneylands in Hongkong, wird Micky Maus der Umweltverschmutzung, der Grausamkeit zu Tieren und der Lohndrückerei bezichtigt.

Disney hatte geplant, in seinen Restaurants Haifischflossensuppe anzubieten, eine beliebte Delikatesse in China. Der Druck der Tierschützer ließ Disney einknicken. Damit wird der Konzern die einzigen Restaurants in Hongkong betreiben, die diese Spezialität nicht auf der Speisekarte haben. Dann nahmen sich die Aktivisten Pluto vor. Die Nachricht, dass Disney wilde Hunde einschläfern lassen wollte, die in den Park eindrangen, sorgte auch für Aufruhr. Daraufhin wurde behauptet, dass einige der chinesischen Partner von Disney unterhalb des Mindestlohns bezahlt werden. Disney hat dafür einen Gutachter eingestellt. Schließlich wurden die geplanten Feuerwerke moniert, die angeblich die Umwelt verschmutzen. Offensichtlich waren die Grünen noch nie zu Neujahr in Hongkong, wo Feuerwerke abgehalten werden, die die amerikanischen Feiern zum 4. Juli aussehen lassen wie Geburtstagskerzen.

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