Wissen : 150 Jahre Herrigsche Gesellschaft

Am 11. Dezember feiert die Herrigsche Gesellschaft ihr 150-jähriges Bestehen. Der Lehrer Ludwig Herrig (1816-1889) hatte sie 1857 als „Berliner Gesellschaft für das Studium der neueren Sprachen“ ins Leben gerufen, um eine Brücke zwischen der Hochschulphilologie, der Schule und dem Laienpublikum zu schlagen. Die Gesellschaft, die einst vom preußischen König persönlich die Erlaubnis erhielt, den Musiksaal des königlichen Schauspielhauses kostenlos für ihre Vorträge zu nutzen, ist heute die älteste noch bestehende Einrichtung ihrer Art.

Ihr prominentestes Mitglied war der Philosoph Ernst Cassirer und der Kunsthistoriker Stephan Waetzoldt. Anfangs kamen ihre Mitglieder vor allem aus der Romanistik und Anglistik, später auch aus der Slawistik und der Germanistik. Ihre Sitzungen, die an jedem zweiten Dienstag der Vorlesungsmonate im Restaurant Galileo in der Silberlaube der Freien Universität stattfinden, stehen allen Interessierten offen (Telefon 813 56 53). Tsp

Mehr im Internet unter:

www.herrigsche-gesellschaft.de

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