Alpha Magnetic Spectrometer : Wichtigstes Experiment der Raumstation

Der rund 6,9 Tonnen schwere Detektor ist das wichtigste wissenschaftliche Experiment an Bord der Internationalen Raumstation.

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Er wurde im Mai 2011 während des vorletzten Flugs eines Spaceshuttles dorthin gebracht und von Astronauten auf der erdabgewandten Seite montiert. Das AMS kann die Geschwindigkeit, die Energie und die Richtung von Teilchen aus dem Weltall sehr viel genauer bestimmen, als es mit irdischen Detektoren möglich ist. Insgesamt hat der Detektor in den ersten anderthalb Jahren 30 Milliarden Partikel registriert, darunter 400 000 Positronen.

AMS wurde von rund 500 Wissenschaftlern aus 16 Ländern entwickelt und gefertigt. In Deutschland sind die RWTH Aachen und die Universität Karlsruhe beteiligt.

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