ALUMNI-ARBEIT AN DER UDK BERLIN : Ehemaligen helfen – und sich helfen lassen

Was haben Menschen wie Günter Grass, Martina Gedeck, Max Raabe und Wiebke Puls gemeinsam? Sie alle haben an der Universität der Künste studiert.

Rund 700 Absolventen entlassen die vier Fakultäten der UdK jährlich in die Arbeitswelt. Damit die angehenden Künstler frühzeitig Kontakte aufbauen können, gibt es seit sieben Jahren das Netzwerk „UdKAlumni“. Es hilft ihnen, Fragen wie „Wer stellt meine Bilder aus? Wo soll ich vorsprechen? Wie haben meine Vorgänger das gemacht?“ zu beantworten. UdKAlumni versteht sich nicht nur als Kontakt-, sondern auch als Serviceangebot und Koordinierungstelle für alle, die einmal an der UdK studiert haben oder es immer noch tun.

„Alumniarbeit fängt nicht erst nach dem Studium an. Es fehlt auch währenddessen manchmal an Austausch mit den anderen Fakultäten", erklärt Mandy Heinze, seit einem Jahr Betreuerin des Netzwerkes. So organisiert und unterstützt das UdKAlumni-Netzwerk Erstsemestertage oder Vorträge und vermittelt private Förderer an Freundeskreise der UdK. Ehemalige der Bildenden Kunst bekommen die Gelegenheit, die weitläufigen Räumlichkeiten der UdK für ihre Ausstellungen zu nutzen. Das bringt neue Menschen, Gesichter und Kooperationen an die Uni. Denn Mandy Heinze baut auf Gegenleistung: „Die Alumni sollen auch etwas für ihre Uni tun.“

Auch zum diesjährigen Rundgang wird es wieder ein Alumnitreffen geben. Angehörige des Netzwerkes erhalten nicht nur eine E-Mail-Adresse der UdK und Newsletter. Sie bekommen auch die Möglichkeit, mit ehemaligen Kommilitonen in Kontakt zu treten, sich selbst in die UdK einzubringen oder aus dem Potenzial aktueller Studierender für die eigene Arbeit zu schöpfen. Auch wenn nicht jeder ein Max Raabe ist!F.S.

Die Anmeldung ist kostenlos und richtet sich an alumni@udk-berlin.de

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