ANTRIEBSTECHNIK : Torpedo mit Flosse

Bereits während des Zweiten Weltkriegs versuchten deutsche Techniker, einen Torpedo mit einer künstlichen „Delfin-Flosse“ zu entwickeln. Maßgeblich daran beteiligt war der Konstrukteur Wilhelm Schmidt aus Schwadenbach, schreibt der U-Boot-Spezialist Eberhard Rössler in seinem Buch „Die Torpedos der deutschen U-Boote“. Ziel der Entwicklungsarbeiten war es, die Antriebsgeräusche des Torpedos zu verringern, damit seine Sensoren fremde Schallwellen besser wahrnehmen und gegnerische Schiffe zuverlässig orten können. Die Entwickler statteten einen „T-III“-

Torpedo mit einem waagerechten Heckruder aus, das von einem Motor auf

und ab geschlagen wurde. Dieser „Schlagruderantrieb“ erwies sich zunächst als zu schwach, um das Geschoss auf Tempo zu bringen. Daraufhin verstärkten die Ingenieure den Antrieb; über weitere Tests liegen jedoch keine Angaben mehr vor. FS

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