Artenschutz : Comeback des Marienkäfers

Asiatische Invasoren hatten den heimischen Siebenpunkt-Marienkäfer fast verdrängt. Doch jetzt melden Naturschützer, dass sich die bedrohte Art "bekrabbelt" hat.

Die Population des vom Aussterben bedrohten heimischen Siebenpunkt-Marienkäfern erholt sich wieder, melden Naturschützer.
Die Population des vom Aussterben bedrohten heimischen Siebenpunkt-Marienkäfern erholt sich wieder, melden Naturschützer.Foto: dpa

Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist doch nicht vom Aussterben bedroht, wie in den vergangenen Jahren befürchtet. Zuletzt hatte sich der aus Ostasien zu uns gelangte Asiatische Marienkäfer so sehr verbreitet, dass Wissenschaftler um die langfristige Erhaltung der heimischen Art bangten. Coccinella septempunctata, wie das heimische kleine rote Insekt wissenschaftlich heißt, sei fast verschwunden gewesen, sagte Werner Schulze vom Naturschutzbund Deutschland. „Jetzt hat sich der Siebenpunkt bekrabbelt, er wird wieder regelmäßiger beobachtet. ... Der Siebenpunkt ist gerettet, er scheint die Attacke überstanden zu haben.“

Zweipunkt-Marienkäfer weiter gefährdet

Entsprechende Beobachtungen höre er von seinen Kollegen in ganz Deutschland, sagte Schulze. Anders sieht das beim Zweipunkt-Marienkäfer (Adalia bipunctata) aus, der den Angaben nach früher fast noch häufiger war als der Siebenpunkt, nun aber sehr selten geworden ist. (dpa)

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